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Bitte möglichst vermeidenEs gibt ein paar Dinge, die ich öfters auf Webseiten finde, die mich fast in den Wahnsinn treiben. Dann gibt es auch Dinge, die mich zwar nicht in die Klapse bringen, die ich aber als unglücklich beschreiben würde. Ich werde bei dieser Auflistung immer eine Begründung dazuschreiben.Aus aktuellem Anlass: Bitte beachte, dass die folgende Auflistung hauptsächlich meinen persönlichen Geschmack widerspiegelt. Solltest du feststellen, dass einige Punkte genau auf deine eben gerade mit viel Mühe und Liebe fertiggestellte Webseite zutreffen, dann sei bitte nicht gleich beleidigt und spamme mein Gästebuch voll :-) Vielen Dank! Also, bitte vermeiden: Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich den Text dieser Seite schon im Internet gefunden habe (oder drauf aufmerksam gemacht wurde). Erste Regel also: Eigene Inhalte anbieten und nicht von anderen Webseiten klauen! Das menschliche Auge hat Schwierigkeiten, diese beiden Farben gleichzeitig zu fokussieren. Konzentriert man sich auf eine der beiden Farben, so wirkt die andere verschwommen. Mir persönlich tränen davon die Augen. Wenn es unbedingt diese beiden Farben sein sollen, dann bitte nicht die Grundfarben (rot: #FF0000 - blau: #0000FF). Das ist die extremste Variante. Beispiel für die Wirkung der Kombination Rot-Blau Schrift ist auf gemusterten Hintergründen schwer zu lesen und strengt somit die Augen an. Schlicht ist immer besser und meiner Meinung nach wesentlich eleganter. Siehe auch: Seiten-Layout Niemand ist perfekt und jeder macht ab und an Rechtschreibfehler. Wer von sich selbst weiß, dass er im Deutschunterricht keine Leuchte war, kann seinen Text ja mal in Word einfügen und die Rechtschreibprüfung starten. Seiten, die mir etwas verkaufen wollen, halte ich für absolut unseriös, wenn mich überall Rechtschreibfehler anspringen. Was noch nicht fertig ist, sollte auch nicht verlinkt werden. Besser: dem Besucher in einer Liste zeigen, was noch geplant ist oder aber z. B. im Navigations-Bereich die Links eintragen, jedoch nicht verlinken. Übrigens: eine gute Homepage ist immer "under construction", heißt: es wird laufend dran gewerkelt. Stelle dir folgendes vor: du hörst gerade mit dem PC deine Lieblingsmusik. So richtig schön laut. Nun möchtest du mal nach Weihnachtsgeschenken stöbern und surfst eine Weihnachts-Webseite an. Ungefragt knallt dir jetzt ein Jingle-Bells-Midi um die Ohren. Gleichzeitig und in voller Lautstärke mit deiner Lieblingsmusik zusammen, versteht sich. Oder noch schlimmer: du hast vor einer Stunde deine Lieblingsmusik in voller Lautstärke gehört und danach vergessen, die Lautstärke wieder runterzudrehen. Ich hoffe, du hast keinen Herzfehler :-) Tut euch und den anderen das nicht an. Es gibt nur wenige Seiten, wo man Hintergrundmusik als angenehm empfindet. Am Schlimmsten sind diese Midi-Sounds, die eigentlich fast ausnahmslos furchtbar klingen. Wenn unbedingt Musik, dann bietet bitte auch einen deutlichen Ausschaltknopf an! Auch die schönste Musik nervt nach ein paar Minuten. Wenn man nicht gerade eine Webseite für Kinder erstellt, wirken Comic-Schriftarten unseriös und enttarnen den Anfänger. In Überschriften sind sie vielleicht noch akzeptabel, aber im Textteil sollte man darauf verzichten. Zudem hat nicht jeder Webseitenbesucher zwangsweise diese Schriftart auf seinem PC installiert und sieht den Text womöglich in einer ganz anderen Schriftart als vom Ersteller der Seite gewollt. Eine kunterbunt gemischte Auswahl an Schriftarten und -größen wirkt unseriös und unruhig. Verschiedene einheitliche Schriftgrößen, welche Überschriten vom Text unterscheiden sind okay und sinnvoll. Jedoch nicht wechselnde Schriftarten und -größen innerhalb von Texten. Es ist leider irgendwie Mode geworden, die Statuszeile für Werbebotschaften oder anderen Unsinn zu missbrauchen. Schlimmstenfalls auch noch mit einer Laufschrift. Die Statuszeile ist für viele Surfer wichtig, weil sie beim Überfahren eines Links mit der Mouse unten sehen können, wo der Link hinführt. Nichts ist nerviger, als wenn man z. B. auf den Button "Kontakt" klickt, weil man wissen will, woher der Webmaster kommt, und statt einer Seite öffnet sich das E-Mail-Programm. In der Statuszeile hätte man sehen können, dass es sich um einen Mailto-Link handelt. Unterstrichene Wörter signalisieren dem Surfer, dass es sich um einen Link handelt. Handelt es sich bei dem unterstrichenen Wort jedoch einfach nur um eine Hervorhebung (z. B. Überschrift), kommt sich mancher Surfer schnell verarscht vor. (Durch meine viele Websurferei sind für mich sogar manchmal gedruckte unterstrichene Wörter im ersten Augenblick potenzielle Links - klicken habe ich jedoch noch nicht versucht.) Der Vollbildmodus ist für die meisten Surfer eine große Einschränkung ihrer Surfgewohnheiten. Der Back-Button des Browsers wird ziemlich häufig genutzt. Die Navigation kann noch so kinderleicht zu verstehen sein, der Back-Button gibt einem irgendwie ein Gefühl der Sicherheit. Wenn es unbedingt Fullscreen sein muss, dann biete am besten auch eine "normale" Version als Alternative an. Fast jeder, der das Internet bzw. die Homeageerstellung gerade erst kennenlernt, ist begeistert von diesen "dynamischen" Bildchen. In Maßen angewendet, sind sie völlig okay. Wenn es allerdings überall auf der Seite nur so blinkt und wackelt, lenkt das vom eigentlichen Inhalt ab und man outet sich bei den Besuchern als "Anfänger". Und wer wissen möchte, wieso man beim Anblick von animierten Bildern Angst bekommt, gefressen zu werden, der sollte sich einmal Noch ein Tipp: Wenn du mal auf einer Seite bist, wo dich die Gifs nerven, drücke einfach mal auf "Abbrechen" bzw. "Stop". Die Animationen halten dann an! (funktioniert zumindest mit dem Internet Explorer). Funktioniert nur leider nicht bei Flash-Bannern. Ich möchte an dieser Stelle nicht alle Flash-Intros verurteilen. Es gibt sogar welche, die richtig gut sind. Aber warum um alles in der Welt muss im Moment jeder Möchtegern-Webdesigner ein Flash-Intro auf seine Seite setzen?? Nach dem Motto: "schaut mal, ich hab es geschafft, mit einer 30-Tage-Test-Version ein bewegliches 'Willkommen' zu erstellen, und damit es jeder sehen kann, kommt es gleich auf die Startseite!" Lernt es lieber richtig und setzt es sinnvoll ein. Man kann mit Flash noch andere Sachen machen außer Intros... Java-Applets sind eigentlich auch Dinge, die niemand braucht. Sie verursachen nur lange Ladezeiten. Eine Navigation mit Roll-Over-Buttons z. B. kann man auch mit einem einfachen Java-Script machen. Genauso unnötig sind Slide-Shows und Co. Das ist eigentlich nur Spielkram. Damit kann man vielleicht Web-Neulinge beeindrucken. Beeindruckt eure Besucher lieber durch andere Qualitäten wie z. B. ein tolles Design und/oder Informationen! Ganz generell will ich aber auch die Java-Applets nicht verurteilen. Man kann sie durchaus auch sinnvoll einsetzen. In letzter Zeit werde ich oft per E-Mail angefaucht, dass Java-Applets doch ganz toll seien und meine Kritik ungerecht sei. Bedenkt bei der Webseitenerstellung aber, dass Suchmaschinen z. B. die Links auf eurer Webseite verfolgen, um auch Unterseiten auflisten zu können. Einen Textlink oder ein verlinktes Bild kann die Suchmaschine verfolgen - einen Link im Java-Applet nicht. Und wenn ein Webseitenbesucher Java komplett deaktiviert hat, kann er auf eurer Webseite nicht navigieren (oder eure tolle Slideshow sehen)! Wer auf seiner Homepage die rechte Maus-Taste gesperrt hat, outet sich gleich als Anfänger. Das ist der Versuch, die selbst geklauten Bilder vor erneutem Klau zu schützen. Achso, es sind deine eigenen Bilder? Ja wieso setzt du sie dann auf eine Homepage im öffentlichen Internet, wenn es so ein Drama ist, falls sie jemand mitnimmt? Mit dem Sperren der rechten Maustaste hindert man den Besucher auch, den Quelltext einzusehen. Dabei kann man dort eine Menge lernen. Die meisten Besucher, die die rechte Maustaste benutzen, wollen nicht klauen, sondern Informationen haben. Und damit nun auch jeder sehen kann, wieso diese Sperre so nutzlos ist, hier die Beschreibung, wie man sie umgeht: Wenn die Meldung erscheint, dass Rechtsklicken unerwünscht ist, halte die rechte Maustaste gedrückt und drück auf der Tastatur auf "Enter". Jetzt lässt du die rechte Maustaste über dem Bild oder dem Hintergrund los und schon erscheint das gewohnte Menü. 2. Variante: wenn die Meldung erscheint, halte die rechte Maustaste gedrückt und klicke mit der linken Taste auf "OK". Das Fenster verschwindet, und jetzt kannst du die rechte Maustaste wieder loslassen. Das Menü erscheint. Wer einen Link zu einer anderen Homepage setzt, sollte immer target="_blank" oder target="_top" einsetzen. Fremde Webseiten ins eingene Frameset zu sperren, wird von den "gelinkten" Webmastern gar nicht gern gesehen. Und auch deine Besucher werden denken, dass da eine große Portion Egoismus hinter steckt. Außerdem macht es den Anschein, als wolltest du die fremde Homepage als deine eigene ausgeben - dich also mit fremden Federn schmücken. |
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