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Ladezeiten optimierenSchnelle Ladezeiten sind sehr wichtig für eine Homepage. Wenn der Surfer zu lange warten muss, bis sich die Startseite aufgebaut hat, kann es passieren, dass er genervt woanders hinsurft, bevor er die Homepage überhaupt gesehen hat. Und er wird vermutlich auch nicht wiederkommen.Welche Möglichkeiten gibt es also, um die Ladezeiten zu verkürzen? Was verzögert das Laden der Seite? Bilder brauchen viel Speicher (im Gegensatz zu Text). Um die Ladezeiten für das Internet zu optimieren, muss man die Bilder in Gifs oder Jpegs umwandeln. Dabei werden zum Beispiel die Farben reduziert, was die Datei kleiner macht. Keinesfalls sollte man seine Bilder als Bitmaps auf die Homepage setzen. Oft erlebe ich es, dass jemand sein 8-Megapixel-Foto direkt aus seiner Digitalkamera nimmt, auf die Webseite setzt und das Foto dann einfach mit den Attributen "width" und "height" in die richtige Bildschirmgröße quetscht. Dadurch wird zwar die angezeigte Grafik kleiner, die Datei hat aber immer noch eine Größe von 4 MegaByte und muss erstmal geladen werden. Fotos immer mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf die passende Größe bringen und neu als .jpg oder .gif für die Webseite abspeichern. Wenn man auf seiner Homepage für große Bilder, z. b. Fotos, kleine Vorschaubilder (Thumbnails) anbietet, ist es wichtig, diese mit einem Grafikbearbeitungsprogramm zu verkleinern. Man kann die Bilder zwar auch im Quelltext mit width und height "zusammenquetschen", aber das reduziert nicht die Dateigröße. Die Datei ist genauso groß wie beim Originalbild. Thumbnails sind ja dafür da, um dem Besucher eine schnelle Vorschau über die Bilder anzubieten. Es lohnt sich also, sich die Mühe zu machen, die Bilder in 2 verschiedenen Größen zu erstellen (Thumbnail und Originalgröße). Bei Grafiken lohnt es sich auch, die Attribute width und height anzugeben. Somit weiß der Browser sofort, wie viel Platz das Bild auf der Seite einnehmen wird und muss diesen nicht erst berechnen. Weiterer positiver Effekt: Beim Laden springen Text und Bilder nicht über die Seite. Bei Tabellen verhelfen feste Größenangaben (Pixelwerte) - im Gegensatz zu Prozentangaben - zu einer schnelleren Ladezeit. Der Browser weiß sofort, wie breit die Tabelle ist und muss nicht erst die Breite berechnen. Manche WYSIWYG-Editoren blähen den Quelltext mit unnötigen Tags auf, was ebenfalls die Ladezeiten verzögert. Wer sich mit HTML auskennt, kann diese nutzlosen Tags rauslöschen. Es gibt aber auch Programme, welche diese Arbeit mehr oder weniger gründlich durchführen können. Manchmal sind die Ladezeiten auch ewig lang, obwohl auf der Homepage alles für kurze Ladezeiten optimiert wurde. Das kann am Webspace-Anbieter liegen. Kostenlose Anbieter sind oft überlastet oder sind einfach nicht so schnell. Flash-Animationen und Java-Applets verzögern die Ladezeit ziemlich extrem. Wer Flash einsetzt, wird das aber vermutlich selbst wissen. Java-Applets sind meist unsinnig, weil man z. B. Buttons mit Hover-Effekt auch mit Java-Script oder einfach nur mit CSS machen kann. Manchmal kann auch nur ein Counter oder ähnliches dafür sorgen, dass die eigene Seite nicht mehr laden will. Das passiert, wenn dieser Counter (vorausgesetzt er kommt von einem Drittanbieter) nicht geladen werden kann. Steckt dieser Counter dann noch in einer Tabelle, in der auch der Rest der eigenen Webseite zu finden ist, wird manchmal minutenlang gar nichts angezeigt, bis der Counter endlich geladen ist oder der Browser aufgibt. |
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